Rosmaringo

Wer angibt, …

Ein Seepferdchen wagt sich zu nah an die Küste, als ob es von lauernden Vögeln nichts wüsste. Und wirklich, in sandiger Badestrandnähe erfasst sie der Schnabel der hungrigen Krähe. Der schwarze Geselle ist jung noch an Jahren, so ist ihm der Stolz hinters Stirnbein gefahren. Seht her, ruft der Schwarzrock, nie sollt ihr’s vergessen, ich …

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Baumgaertner

Wilde Pferde: Die Dülmener

Mitten in Deutschland im Herz von Westfalen, wo große Eichenwälder steh´n, wo Sümpfe und Moore Landschaften malen, kann man die letzten Zeugen seh´n: Vertreter einer Wildpferderasse im eigenen, abgeteilten Gebiet. Teilen mit Wildschweinen, Rehen die Trasse, wo silbergrauer Nebel zieht. Der lange Aalstrich ziert den Rücken, beweist das ursprüngliche Blut. Gestreifte Beine zu erblicken, wenn …

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Mienchen, wir vermissen Dich!

Mienchen, wir vermissen Dich! Wir haben dich vom Bauern vor dem sicheren Tod gerettet, er wollte dich ertränken. Du warst gerade 8 Wochen alt und sehr krank, aber du wolltest leben und hast gekämpft. Mit unserem Kater Willi hast du dich sofort verstanden, mit Felix dauerte es etwas länger. Dein unbeschreiblicher Appetit war immer riesengroß. …

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Hauspoet

Die Sucht nach der Ringeltaube

Ein Auge scheint ´s auf jeder Feder, berühmt die Tauben-Umsicht ist. Das erfährt zum Beispiel jeder, der ´s beim Beobachten vergißt. Der Ringeltauben Seh-Verhalten scheint schärfer als des Adlers Auge. Sie läßt den Blick im Kreise walten, als ob das Umfeld sie einsauge. Eine Bewegung, die unbedacht, schon ist der Fluchtinstinkt geweckt. Sie fliegt davon …

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Rosmaringo

Klage in Astrachan

Mit Nachdruck klagt in Astrachan ein Stör die Fischerinnung an: Was wollt ihr Männer an der Wolga von meiner Frau, der Störin Olga? Vermutlich ist’s der Kaviar, die präsumtive Kinderschar, die ganz alleine uns gehört. Nun wisst ihr, was uns Störe stört! Text und Illustration: Ingo Baumgartner rosmaringo@aon.at

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